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Vom 22.April bis 15. Juni konnten sich Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Renningen an der hauseigenen Reli-Ethik-Challenge beteiligen. Sie bestand darin, sich mit den durch die Corona-Krise besonders herausgeforderten Personen- oder Berufsgruppen solidarisch zu zeigen. So konnten die Schüler und Schülerinnen Postkarten und Briefe an Patienten in den umliegenden Krankenhäusern schicken, um diesen, in der Zeit da sie keinen Besuch empfangen durften, eine kleine Freude zu machen.

Meist gingen die Karten an die Seelsorger vor Ort, die dann die Karten an die Patienten weitergaben. Ebenso wurden die Bewohnerinnen der umliegenden Seniorenheime mit lieben Grüßen, Bildern oder Gedichten bedacht. Eine weitere Möglichkeit war, sich auch an das Personal der Einrichtungen zu wenden und ihnen für ihren besonderen Einsatz zu danken und sie seelisch-moralisch zu unterstützen. Zur allgemeinen Erheiterung der Ärztebesprechung vor der Visite wurden auch einmal die neuesten Witze per Postkarte übermittelt.

Ebenso konnten sich die Schülerinnen an die Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur wenden und ihren Dank für deren Leistung einfach mit Straßenkreide vor deren Laden schreiben oder auf deren Weg zur Arbeit. So wurden Krankenhäuser und Seniorenheime, aber auch Supermärkte, der örtliche Bäcker und andere Einrichtungen mit bunten Dankeschön Eingängen und Gehwegen versehen.

Viele Schülerinnen haben sich auch in der Weise beteiligt, dass sie die so notwendigen aber zu Beginn knappen Stoffmasken genäht haben, so hat eine Schülerin allein ca. 90 Masken für den örtlichen Hausarzt genäht. Es wurden an die hundert Briefe und Postkarten geschrieben und jede einzelne Nachricht hat sicherlich einen kleinen Moment der Freude bedeutet. Deshalb allen Schülern und Schülerinnen, die sich beteiligt haben, ein herzliches Dankeschön! Vom Seelsorger des Krankenhauses Leonberg kam sogar ein Dankesbrief zurück. Er beschreibt, welche Freude die Postkarten und Briefe ausgelöst haben und wie schwierig die Situation zu Beginn der Krise im Krankenhaus war. Der Brief ist in Moodle zu finden.

Ebenso hat unsere Reli-Ethik-Challenge Kreise gezogen und wurde auch am Georg-Büchner-Gymnasium in Winnenden durchgeführt.

Alle Beteiligten erhalten als Dankeschön eine Urkunde und die sechs Siegerinnen Clara Freckmann (5a); Leni Hurler (7b); Sarah Moser (7b); Lea Ziegler (8a); Nelly Kus (KS1) und Anna-Maria Bloch (KS 2) erhalten dazu noch einen Preis.

 Im Namen aller Religions- und Ethiklehrer*innen,

Stefan Nitschke.